Karriere durch Coaching?

Im Zuge der Tatsache, dass lebenslanges Lernen immer wichtiger wird und sich das Feld der beruflichen Weiterbildung auf unüberschaubare Größe ausgeweitet hat, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag das Thema Coaching näherbringen. Neben einem Überblick was Coaching überhaupt definiert, möchten wir Ihnen den Mehrwert von Coaching für die Weiterentwicklung der Karriere aufzeigen.

Wenn Sie auf der Suche nach geeigneten Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Ihre Karriere sind, oder sich für ein Persönlichkeitscoaching interessieren, dann besuchen Sie die myQ Messe für Weiterbildung und Entwicklung in München. Vom 24. – 25. November 2017 treffen Sie in unserer Coaching-Zone renommierte Weiterbildungsanbieter, Trainer und Coaches, um ihre Karriere und die persönliche Weiterentwicklung voranzutreiben. Oder besuchen Sie uns im Frühjahr 2018 vom 16. – 17. März in Düsseldorf. Weitere Infos finden Sie auch in unseren sozialen Netzwerken Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter.
Lassen Sie sich inspirieren, wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Coaching – ein Oberbegriff der professionellen Beratung

Ein berufliches Coaching meint in erster Linie einen Begleitungsprozess, der sich interaktiv und personenzentriert vollzieht. Das heißt, dass der Klient und seine beruflichen Anliegen im Vordergrund stehen. Dabei stehen Coach und Klient auf Augenhöhe, denn das Coaching ist nicht als Dienstleistung am Klienten zu verstehen, sondern als temporäre Beziehung. Der Coach nimmt dem Klienten also keine Verantwortung ab, sondern er begleitet den Veränderungs- oder Lernprozess nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne des Klienten.
Die individuelle Unterstützung verläuft innerhalb eines Prozesses und der Coach liefert dem Klienten keine vorgefertigten Lösungsvorschläge, sondern regt diesen zu selbstreflektierendem Handeln an, um eigene Lösungsansätze zu entwickeln. So stehen die persönlichen Bedürfnisse des Klienten zwingend im Vordergrund eines professionellen Coachings und bilden die Grundlage allen Handelns.

Um die Weiterentwicklung des Klienten voranzubringen, ist Coaching stets lösungsorientiert. Dem voraus geht die Analyse des Problems, oder auch mehreren Baustellen, die die Weiterentwicklung des Klienten aus eigener Kraft behindern. Dennoch agiert Coaching nicht problemorientiert. Es fokussiert das Erreichen realistischer, selbstgewollter Ziele des Klienten.

Stichwort selbstgewollt:
Ein Coaching benötigt eine solide Grundlage aus Vertrauen und Akzeptanz zwischen Coach und Klient. Das heißt, der Klient nimmt freiwillig und motiviert am Coaching teil und der Coach sichert diesem absolute Diskretion zu. Der Erfolg eines beruflichen oder auch persönlichen Coachings hängt entscheidend von der Tragfähigkeit dieser temporären Beziehung ab.
Um es klar auf den Punkt zu bringen – Coaching meint Hilfe zur Selbsthilfe!


Coaching ist keine Unterkategorie der Psychotherapie

Die Methoden einer psychologischen Verhaltenstherapie mögen ähnlich gelagert sein, jedoch ist immer ein Krankheitsbild vorgelagert, welches die Grundlage der Therapie darstellt. Zudem ist der Psychologe, im Gegensatz zum Coach, nicht nur der kleine Finger, der Sie auf Ihrem Weg begleitet, sondern meist die ganze Hand.

Bleiben wir beim Sinnbild des kleinen Fingers.
Die Führungskraft, die an einem Coaching teilnimmt leidet natürlich nicht an einer psychischen Disharmonie die behandelt werden muss, sondern steht vor einer Aufgabe, bei der sie professionellen Rat benötigt, um diese bestmöglich zu meistern. Und genau hier ist die Gelenkstelle – der Coach bespricht mit seinem Klienten das Problem, Lösungen werden gemeinsam entwickelt und während des Prozesses, das vereinbarte Ziel zu erreichen, ist der kleine Finger des Coaches der Anker des Klienten. Insbesondere die klare Kommunikation im beruflichen Alltag steht im Vordergrund. Auf der Suche nach geeigneten Strategien zur Problemlösung steht der Coach seinem Klienten konsequent als Gesprächspartner zur Seite.
So ist der Coach eben kein Therapeut, sondern der der neutrale Sparringspartner des Klienten.

Auf myQ Messe finden Sie in unserer Coaching-Zone nicht nur professionelle Ansprechpartner und Aussteller zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, Training und Coaching, sondern hier finden Sie alle relevanten Informationen und können Sich einen Überblick verschaffen, welche Methoden und Ziele in der Coachingpraxis angewandt werden, um Sie oder ihr Team erfolgreich weiterzuentwickeln.

 

 


Coaching als Karrierezündstoff

Im beruflichen Alltag dient Coaching in erster Linie dazu, die eigenen Kompetenzen zu erkennen und konsequent weiterzuentwickeln. Dabei umfasst ein Coaching nicht zwingend nur einzelne Personen, sondern kann systematisch dazu dienen, ganze Teams oder auch einzelne Projekte zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Um ein konkretes Beispiel anzuführen:
Sie befinden sich an einem Punkt in Ihrem Berufsleben, an dem es eine Weiche zu stellen gilt. Ihnen wird die Chance eingeräumt, innerhalb Ihrer Abteilung als Projektmanager aufzusteigen. Die Kollegen sind Ihnen vertraut, sie leisten gemeinsam gute Arbeit, aber nun sollen Sie den Posten des Entscheiders übernehmen und steigen auf – im Gegensatz zu manch anderem Kollegen innerhalb Ihres Teams. Ihnen wird grundsätzlich von Seiten der Chefetage zugesprochen, der geeignete Kandidat für diese Position zu sein, da Sie die nötigen Kompetenzen mitbringen. Um sich auf die neue Herausforderung vorzubereiten und eventuelle Fehler in Kommunikation oder Handlungsstrategie vorzubeugen, ist ein Coaching häufig die geeignete Maßnahme, um den Kompetenzausbau zielgerichtet anzugehen.

Neben klassischen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, welche in der Regel extern erfolgen und Sie dann im Berufsalltag „allein lassen“ mit Ihren neu erworbenen Kompetenzen, ist der Coach von Beginn an Ihrer Seite und begleitet Sie während des Entwicklungsprozesses. So gelangen Sie Stück für Stück an Ihr vereinbartes Ziel und können immer wieder den Prozess des selbstreflektierten Handelns durch Feedbackgespräche mit Ihrem Coach aktiv gestalten.

Als besonders effektiv gestaltet sich professionelles Coaching wenn es darum geht, Teams unterschiedlicher Generationen zu unterstützen und zu begleiten. Wenn unterschiedliche Stärken und Schwächen innerhalb eines Teams aufeinandertreffen, gepaart mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten, kann es zu Spannungen kommen. Der Coach kann in diesem Fall nicht einzig die Rolle des neutralen Vermittlers einnehmen, sondern begleitet das Team während des beruflichen Alltags und kann anhand unterschiedlicher Methoden (Einzelfeedback, Gruppenfeedback, gemeinsam getroffene Zielvereinbarungen) das Verständnis und den Zusammenhalt des Teams kanalisieren. Alle Teammitglieder werden auf ihrem individuellen Weg begleitet, der Fokus liegt jedoch auf der produktiven Zusammenarbeit, um gemeinsam das vereinbarte Ziel zu erreichen.


Coaching als Karrieremehrwert verstehen

Ein Coaching dient nicht zwingend dem grundsätzlichen Erwerb gewisser Kompetenzen, sondern baut in der Regel auf dem bereits vorhandenen Kompetenzset auf. Hier kristallisiert sich auch der Unterschied zu machen Weiterbildungsmaßnahmen heraus. Während Weiterbildungen zum Teil überhaupt erst die Basis zum Kompetenzerwerb darstellen, beispielsweise in Form von Workshops, ist ein Coaching nur dann die richtige Methode der Weiterbildung, wenn die Kernkompetenzen sitzen. Sprich, Coaching stellt einen Baustein von Weiterbildung dar, der auf vorhandenem Wissen aufbaut.

So ergibt sich, dass berufliches Coaching häufig in Zusammenhang mit der Weiterentwicklung von Führungskräften und Managern steht. Das bedeutet wiederum nicht, dass in diesen Positionen klassische Weiterbildungen null und nichtig wären – Stichwort Lebenslanges Lernen! Aber ab einem gewissen Punkt in der beruflichen Laufbahn, vor allem dann, wenn Sie sich in Richtung Führungsspitze bewegen möchten ist ein Coaching häufig der geeignete Weg, um die Karriere anzutreiben.
Der positive Nebeneffekt eines beruflichen Coachings: Sie entwickeln sich nicht nur auf beruflicher, sondern häufig auch auf persönlicher Ebene weiter.

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